Gedicht von Rudolf Bordihn

Mein Rheinfeld …

Mein Rheinfeld will ich ehren
so lang ich leb‘ und bin.
Die Äcker sind voll Ähren,
die Wiesen sind so grün.
Und durch die Blumenau
Fließt so himmelblau.
Mein Rheinfeld will ich ehren
so lang ich leb‘ und bin.

 

Mein Rheinfeld will ich lieben,
ihm sei mein Herz geweiht.
Hier ist es noch geblieben
wie zu Väter Zeit.
Hier gibt’s noch Sitt und Treu,
nicht Trug und Heuchelei.
Mein Rheinfeld will ich lieben,
ihm sei mein Herz geweiht.

 

Mein Rheinfeld will ich preisen
wo immer ich auch bin.
Mein Leben soll beweisen,
dass ich ein Rheinfelder bin.
Will bleiben fromm und gut,
bewahren treuen Mut.
Mein Rheinfeld will ich preisen
wo immer ich auch bin.


von Martha Philipp Mai 2002

Ode an Rheinfeld

 

Hast du’s für dich schon mal erlebt?

Endlich bist du zu Haus‘. Du hast dein Nest gebaut und möchtest nicht mehr raus.

Das Dörfchen selber ganz normal.

Siehst alte Höfe, kommst ins träumen, erinnerungen kommen auf.

Siehst neue Häuser, wunderschön mit zauberhaften Gärten, siehst Kinder spielen überall.

Könnten all die alten Häuser erzählen was sie erlebt, sicherlich würden die Geschichten so mache Bände füll‘n.

Was aber fasziniert mich so an dir du Rheinfeld?

Hab doch an vielen Orten schon gelebt und fand es immer schön, doch diesmal ist es anders, ich kann mich kaum satt sehn‘.

Ein paar Minuten geh ich nur und ahne schon den Rhein.

Ein Landschaftsbild fast wie gemalt, es könnt nicht schöner sein.

Die Felder weit, die Wiesen grün und Weiden prägen dieses Bild so weit das Auge reicht.

Der Sträucher vielfalt ist enorm und Sommerblumen säumen meinen Weg bis hin zum Rhein. Dann steh‘ ich da und kann nur schau’n.

Den Wind verspü’n, der manchmal warm und oft auch heftig mich umspieltz.

Es ist so schön ein Mensch zu sein.

Zu sehen, zu fühlen, zu empfinden, zu jeder Jahreszeit ist es hier schön. Verändert nur das Bild.

Mit allen Sinnen kann ich hier genießen, oh Rheinfeld, du liegst wunderschön.