Mitteilung unseres ersten Vorsitzenden

Liebe Mitglieder, liebe Rheinfelderinnen, liebe Rheinfelder,

ein außergewöhnliches Jahr neigt sich dem Ende zu, ein Jahr wie wir es alle sicherlich in dieser Form noch nicht erlebt haben. Und natürlich steht die Corona-Pandemie in diesem Jahr im Vordergrund, eine Pandemie die leider in den letzten Monaten und Wochen auch dem Heimatverein ihren Stempel aufgedrückt, unser Leben bestimmt hat.

Eine Vielzahl unserer, neben dem Heimatfest über das Jahr verteilten Veranstaltungen musste abgesagt werden, die Vermietung der „Ahl Schull“ konnte nur eingeschränkt oder zeitweise gar nicht stattfinden und die jährliche Mitgliederversammlung musste unter Sicherheitsvorkehrungen in das Kulterhaus „Kulle“ der Stadt Dormagen verlegt werden.

Alle Entscheidungen, die mit den übrigen Vorstandsmitgliedern in enger Absprache zusammen mit der Stadt Dormagen und entsprechend der Vorgaben von Bund und der Landesregierung NRW getroffen wurden, sind mir nicht leicht gefallen.

Die Gesundheit unserer Gäste, unseren Mitgliedern und aller Rheinfelderinnen und Rheinfelder aber steht an erster Stelle. Das ist aktuell so und wird auch zukünftig immer oberste Priorität haben.

Wie alle Vorstandsmitglieder vermisse ich in diesen Zeiten die wichtigsten Elemente, welche unser Vereinsleben ausmachen. Ein direktes Miteinander, die schönen Momente und natürlich die Unterhaltungen von Angesicht zu Angesicht.

Die Frage, wann wir zum normalen Alltag zurückkehren können beschäftigt mich mehr denn je, aber aller Voraussicht nach wird sich auch in den kommenden Wochen erstmal nicht viel ändern. Ob und wann wir wieder feiern werden können oder ob es im nächsten Jahr ein Heimatfest geben wird, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Es hängt maßgeblich von der Entwicklung der Corona-Pandemie ab, wie unsere Zukunft ausschauen wird.

In den schweren Zeiten der Pandemie kann ich aber auch positives vermelden. Der Pachtvertrag unserer „Ahl Schull“ mit der Stadt Dormagen, der einer jährlichen Erneuerung bedurfte, konnte in einen mehrjährigen Pachtvertrag umgewandelt werden und ermöglicht so einen größeren Handlungsspielraum für zukünftige Planungen. Einer längst überfälligen Sanierung der sanitären Einrichtungen steht somit nichts mehr im Weg, dies soll jetzt so schnell wie möglich auf den Weg gebracht werden. Eine Modernisierung der sanitären Einrichtungen wird die „Ahl Schull“, auch im Hinblick auf zukünftige Veranstaltungen und Vermietungen für eine Zeit nach der Corona-Pandemie weiter aufwerten.

Jetzt sollten wir alle auch weiterhin positiv in die Zukunft blicken und für den Moment gerüstet sein, wenn unser altes normales Leben wie wir es alle kennen, wieder Fahrt aufnimmt. Wie sagt man in meiner Geburtsstadt Köln: „Et es wie et es. Et kütt wie et kütt. Ävver et hätt noch emmer joot jejange.

Abschließend möchte ich mich auch im Namen aller Vorstandsmitglieder bei allen Mitgliedern für Ihre Treue in diesen schweren Zeiten bedanken.

Ich wünsche allen Mitgliedern, Rheinfelderinnen und Rheinfeldern und deren Familien ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch sowie viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr.

Bleiben Sie gesund.

Herzlichst

Ihr Thomas Stube
1. Vorsitzender

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